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Elternbrief 13. Januar 2021

Liebe Eltern,

hier noch einmal die neuen Informationen zur Schließung des Kinderhauses ab 11.01.2021:

  • die Notbetreuung ist bis zum 31.01.2021 verlängert – daher besteht ein Betretungsverbot in allen Kitas.
  • Notbetreuung kann nur in folgenden Fällen angeboten werden, wenn keine andere Betreuung möglich ist, für:
    • Kinder, die einen täglichen hohen Pflege- und Betreuungsaufwand haben, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann
    • Kinder, die aus Sicht des Kindeswohls besonders schützenswert sind (Bescheinigung Jugendamt)
    • Kinder, von denen mindestens ein Erziehungsberechtigter in Bereichen der kritischen Infrastrukturen nach § 19 dringend tätig ist (Liste siehe unten)
    • Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden.
  • Als Berufstätigkeit gilt auch die Ausführung der Tätigkeit im Homeoffice.
  • Die Erziehungsberechtigten haben die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme eines Platzes in der Notbetreuung gegenüber der Einrichtung in geeigneter Weise zu dokumentieren (Erklärung zur Notbetreuung, Bescheinigung des Jugendamtes).

Bitte meldet euch vorher per Telefon oder Mail für die Notbetreuung im Büro an und bringt nicht einfach euer Kind in die Kita.

  • Dienste können nur in zwingenden Fällen stattfinden, weil wir keine Gruppen mischen dürfen. Das heißt, daß alle Kinder in ihrer jeweiligen Gruppe von den Gruppenleitern betreut werden. Sollte also ein bereits bestehender Dienst benötigt werden, muß das individuell geklärt werden.

Das Land hat mit seiner Fachinformation auch über nachfolgende Maßnahmen zur Unterstützung der Familien in diesen Zeiten informiert:

  • Erstattung der Elternbeiträge

Für den Monat Januar werden Eltern von den Kosten der Kindertagesbetreuung entlastet. So wird das Land unabhängig davon, ob die Eltern ihr Kind zu Hause betreuen oder die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, die Kosten der Elternbeiträge übernehmen. Das heißt, daß wir für Januar keine Beiträge einziehen werden, weder den Kitabeitrag noch das Essensgeld. Lediglich das Frühstücksgeld rechnen die Gruppenleiter mit den Eltern der Notdienstkinder direkt ab.

  • Erhöhung des Kinderkrankengeldes

Der Bund hat angekündigt gesetzlich zu regeln, daß das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil und 20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende gewährt wird. Dieser Anspruch soll – anders als bisher – auch dann gelten, wenn Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, weil die Betreuungseinrichtung pandemiebedingt geschlossen ist bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Die konkrete Regelungsausgestaltung des Bundes steht derzeit noch aus.

  • Erstattung von Verdienstausfall

Die behördlich angeordneten Betretungsverbote in Schleswig-Holstein ermöglichen es nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) außerdem, daß berufstätige Eltern 67 Prozent ihres entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen, Alleinerziehende für längstens 20 Wochen erstattet bekommen können.

Bitte achtet darauf, dass wir immer eure aktuelle Telefonnummer und auch E-Mailadresse haben, damit wir euch über Neuigkeiten informieren können.

Falls noch Fragen bestehen, meldet euch gern im Büro oder per Mail.

Information kritische Infrastrukturen